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Wie plant, veröffentlicht und kontrolliert man seine Social Media Posts am einfachsten und gratis? In diesem Blogbeitrag zeigen wir mit 5 Tipps, wie Sie den Überblick über Ihre Social-Media-Aktivitäten behalten.

1. Die Content-Planung

Die Planung der verschiedenen Inhalte bringt einige Vorteile mit sich: Strategie, Ruhe und Inspiration. Anstatt sich jede Woche (oder jeden Tag) zu fragen: «Was poste ich heute?», macht es Sinn, die Inhalte vorzuplanen. Idealerweise gleichzeitig wie die Planung der Marketingaktivitäten. Aber startet kann man damit jeden Tag. Eine grobe Planung über das ganze Jahr kann helfen. Beim folgenden Beispiel gehen wir aber von einer 3-Monats-Planung aus:

Überlegen Sie sich, welche Themen für Ihr Unternehmen in den nächsten drei Monaten relevant werden. Werden Sie an Messen vertreten sein, erscheint ein neues Produkt oder schliessen Sie ein interessantes Projekt ab? Planen Sie solche Themen ein. Je nach Grösse kann ein Thema auch bereits angekündigt (beispielsweise: Aufruf zum Besuch der Messe) oder nachbearbeitet werden (beispielsweise: Bilder eines vergangenen Events). Ein Thema muss nicht in nur einem einzigen Posting abgehandelt werden. Denken Sie daran, Ihre Leser wussten vor der Veröffentlichung eventuell noch gar nichts über das Thema.

Überlegen Sie sich, wie oft Sie posten möchten. Einmal pro Woche? Dann planen Sie für die nächsten 3 Monate 12 unterschiedliche Postings ein. Wenn Ihr Unternehmen wenig «News» liefert, gibt es sicher andere Themen, über die Sie schreiben können. So gibt es etwa sehr gute Blogbeiträge, die nur darin bestehen, eine Sammlung aus anderen guten Blogbeiträgen von anderen Urhebern zu sein. Teilen Sie auch Inhalte von andern. Sammeln Sie alle Ideen in einem Dokument (am einfachsten in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel oder Google Tabellen [Vorteil: gratis und kann einfach mit anderen geteilt werden]) und überprüfen Sie dieses regelmässig.

2. Postings, die zu Ihrem Brand passen

Nachdem die Themen definiert und geplant sind, kommt der nächste wichtige Schritte: Das Erstellen von Postings, die zu Ihnen und Ihrem Brand passen.
Definieren Sie, wie Sie kommunizieren: Per Sie/per Du? Welche Farben oder Moods sollen eingesetzt werden? Soll das Logo genutzt werden? Sollen Bilder genutzt werden? Wir empfehlen definitiv JA! Doch nicht jedes Unternehmen hat ein Team mit Gestaltern, die hier unterstützen können. Mit dem Online-Tool Canva (Vorteil: gratis und kann von mehreren Personen bearbeitet werden) lassen sich auf einfache Weise ansprechende Infografiken gestalten. In der Bezahlversion gibt es sogar die Möglichkeit, die Farben und Schriften Ihres CI im Profil zu speichern, damit die Schriften und Elemente immer in der richtigen Farbe und Form daherkommen. Legen Sie sich Vorlagen für die verschiedenen Social-Media-Kanäle an und machen Sie das kanalgerechte Posten noch einfacher.

3. Zeitversetzt Posten

Nicht immer erstellt man Postings dann, wenn sie auch veröffentlicht werden. Einige Social-Media-Kanäle bieten die Möglichkeit, Postings zu planen (z.B. Facebook). Meistens hat ein Unternehmen aber mehr als einen Kanal. Deshalb erleichtert es die Arbeit extrem, wenn Tools genutzt werden, welche die Postings auf allen relevanten Kanälen ausspielen. Ein beliebtes und einfach zu bedienendes Tool ist Buffer. Mit Buffer lassen sich Social Media Postings auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und auf Google+ veröffentlichen. In der Bezahlvariante ebenso auf Pintrest.

Die kostenlose Variante lässt bis zu 3 Social-Media-Profile zu, und es können bis zu 10 Postings gleichzeitig terminiert werden. So werden die Beiträge zentral erstellt, einfach geplant und werden danach automatisch gepostet. Zusätzliche nützliche Funktionen sind das automatische Posten (Buffer errechnet, wann ein Posting wahrscheinlich am meisten gelesen wird) und die Browser-Erweiterung, welche es erlaubt, direkt aus dem Browser interessante Beiträge auf den sozialen Medien zu teilen.

Gleichzeitig über mehrere Kanäle Inhalte teilen mit Buffer.

Ein alternatives Tool für das zeitversetzte Posten ist Hootsuite. Auch hier gibt es eine kostenfreie Variante mit Basisfunktionen.

4. Einfaches Monitoring

Nachdem Ihre Inhalte auf Ihren Social-Media-Kanälen erschienen sind, ist es wichtig, diese im Auge zu behalten. Auf Kommentare sollte zeitnah reagiert werden können. Die Tools, welche im Tipp 3 erwähnt wurden, bieten ebenfalls die Möglichkeit, die Beiträge zu überwachen und unkompliziert zu beantworten.

Monitoring der einzelnen Beiträge mit Buffer.

Monitoring ausserhalb von Social Media bietet Google Alerts. Einfach den Begriff, welchen Sie monitoren möchten, eintragen, die Einstellungen nach Ihrem Wunsch anpassen und den Alters speichern. Die Benachrichtigungen erhalten Sie danach jeweils per E-Mail oder in einem RSS Feed.

5. Den Erfolg messen

Auf Ihrer Website sind alle Inhalte abgelegt. Meistens verweist man deshalb in den Social-Media-Kanälen direkt auf eine Unterseite oder einen bestimmten Blogbeitrag. Mit Google Analytics lässt es sich einfach herausfinden, durch welchen Social-Media-Kanal die Besucher auf der Seite gelandet sind. So lässt sich messen, auf welchen Kanälen die Beiträge am erfolgreichsten angeklickt werden.

Anzahl Besuche über Links aus Social Media Kanälen über Google Analytics

Auch sieht man, woher die Besucher kommen und mit welchen Geräten sie die Seite besucht haben. Merkt man, dass die meisten Besucher über mobile Geräte kommen, lohnt es sich, die Beiträge und die mobile Ansicht der Seite allenfalls zu optimieren.

Fazit

Es gibt auf dem Markt unterschiedliche Tools, um die Tätigkeiten auf den sozialen Medien einfacher zu orchestrieren. Nutzt man diese, bleibt mehr Zeit für die Generierung von neuen Inhalten und die Interaktion mit den Lesern. Mit den vorgestellten Tools ist das auch mit keinem oder mit einem sehr kleinen Budget möglich.

Möchten Sie in der Social-Media-Welt mit Ihrem Unternehmen durchstarten und neue Zielgruppen erreichen? Wir unterstützen Sie dabei und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir schulen, konzepten und planen gemeinsam mit Ihnen. Und wenn Sie keine Zeit für Social Media haben, aber trotzdem einen Auftritt möchten: Wir übernehmen natürlich auch in Absprache mit Ihnen sämtliche Aktivitäten inkl. dem Erstellen von Inhalten und dem Teilen auf den definierten Kanälen. Fragen zu unseren Social-Media-Abos beantworten wir gerne per E-Mail.

Bildquellen: pexels.com, Buffer, Google Analytics

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