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Die Zügelmänner von Peyer Bern sind stadtbekannt. Als Transportunternehmen, welches den Klimaschutz ernst nimmt, gilt Peyer in der Transportbranche als Pionier: Es fährt konsequent klimaneutral, produziert Solarstrom und investiert viel Geld und Zeit in Biogas- und Elektrofahrzeuge.

Sie packen ein und sie packen an: Die Zügelmänner des traditionsreichen Transportunternehmens Peyer Bern sind oft in der Stadt Bern zu sehen. Sie parkieren ihre grünen Liefer- und Lastwagen in den engen Gassen der Stadt, und dann heisst es Treppensteigen, schleppen, stapeln. «Wir zügeln Einpersonen-Haushalte genauso wie ganze Unternehmen», sagt Geschäftsleiter Marc Peyer, der auch selbst immer wieder mit anpackt. Besonders gerne erinnert er sich an den Transport des Berner Stadtarchivs mit seinen unendlich vielen Trouvaillen. Oder an den Umzug der gesamten SBB-Belegschaft von mehreren Standorten in der Stadt Bern ins neue Gebäude im Wankdorf. «Insgesamt verschoben wir 1800 Arbeitsplätze – das war eine riesige Herausforderung.»

Doch Marc Peyer mag Herausforderungen. Mal ist es die teure chinesische Vase, die den Umzug zum Abenteuer macht. Mal die Umstände – etwa wenn eine Frau aus dem gemeinsamen Haus ausziehen will, ohne dass der Mann oder die Nachbarn etwas merken. Es kam auch schon vor, dass die Muskelkraft der Zügelmänner gefragt war, um einen Mann im Rollstuhl aufs Münster hinaufzutragen, damit er die Aussicht auf die Stadt Bern geniessen konnte. Fürs DEZA organisiert Peyer im Notfall innert Kürze Transporte von Hilfsgütern zum Flughafen oder direkt in die Krisengebiete. «Als kürzlich in Mexiko die Erde bebte, wurden wir alarmiert und waren nach einer Krisensitzung startklar», sagt Peyer, der das Unternehmen bereits in dritter Generation führt, «wir suchen immer eine Lösung.»

Facts

Peyer Bern


Gegründet: 1956
Mitarbeitende: 70
Angebot: private und geschäftliche Umzüge, Transporte in der Schweiz und Europa, Lagerungen, Reisen, Aus- und Weiterbildung

Kunde der AST & FISCHER AG seit 2015


Marc Peyer, Geschäftsleiter

Klimaneutrale Transporte

Pioniergeist und Innovationsdrang – das sind die Schlagworte, nach denen Marc Peyer sein Unternehmen und die 70 Angestellten führt. Pionier ist Peyer insbesondere im Klimaschutz – ein Transportunternehmen verursache viele Emissionen, sagt er, «da ist es selbstverständlich, dass ich diese möglichst reduziere». Auf den Dächern der Einstellhallen im Westen von Bern installierte er gemeinsam mit Energie Wasser Bern (ewb) Sonnenkollektoren, die zweimal mehr Strom liefern als die Firma verbraucht. Peyer heizt ausserdem alle Gebäude mit Biogas und kompensiert jeden gefahrenen Kilometer seiner Umzugsflotte mit Zahlungen an Klimaprojekte der Plattform «myclimate». Das Geld floss unter anderem in den Bau einer Seilbahn in Bolivien sowie in eine Biogasanlage im Emmental. Jeder vierte Kunde bestellt gegen Aufpreis sogar den gesamten Umzug klimaneutral: Dann werden auch die weiteren Emissionen, die bei Peyer entstehen, kompensiert. Etwa die Heizenergie, Abfälle oder der Pendelverkehr der Mitarbeitenden.

Klimaschutz habe bei ihm eine hohe Priorität, sagt Peyer: «Ich bin überzeugt, dass die Anstrengungen etwas bringen.» Er habe deshalb in jedem Bereich der Firma untersucht, wo er noch Energie sparen, Abfall vermeiden oder Emissionen reduzieren könnte, sagt Peyer. Mit der AST & FISCHER AG fand er auch eine Druckerei, die seine Geschäftsdrucksachen umweltfreundlich druckt. «Für mich ist Klimaschutz selbstverständlich. Wir müssen etwas für unseren Planeten tun – noch ist die Erde der einzige, den wir haben.» Jedes Unternehmen könne nach seinen Möglichkeiten etwas dazu beitragen, sagt Peyer, der sich über die Klimaplattformen der Stadt Bern und Köniz regelmässig mit anderen Unternehmern über den Klimaschutz austauscht.

Eigene Erdgas-Tankstelle

Beim Kauf der neuen Fahrzeuge investiert Peyer immer in die modernste Technik: «Sie bietet immer mehr Möglichkeiten. Da macht es keinen Sinn, veraltete Fahrzeuge zu kaufen», sagt er bescheiden. Mittlerweile fahren die Mitarbeitenden mit Elektrofahrzeugen, die mit eigenem Solarstrom getankt werden. Die grossen Lastwagen fahren mit Diesel und destilliertem Schweinefett. Und die kleineren Lieferwagen mit Biogas, also den verrotteten Überresten aus der Stadtberner Kläranlage. Damit dies möglich ist, musste Peyer auf dem Firmengelände eine eigene Erdgastankstelle bauen, wo nachts alle Erdgasfahrzeuge getankt werden, damit sie am Morgen pünktlich startklar sind.

Die Tankstelle steht ganz unscheinbar hinter dem Bürogebäude. Der Innenhof ist menschenleer. «Dort drüben steht unser neustes Werk», sagt Peyer stolz und zeigt auf einen Umzugslift, der hier auf seine ersten Einsätze wartet: ein Lastwagen mit ausfahrbarem Aufbau, mit dem die Zügelmänner bei Bedarf bis in den achten Stock hinaufgelangen. «Es ist der erste mit Biogas betriebene Umzugslift der Schweiz», sagt Peyer stolz – entstanden sei er in vielen Stunden des Tüftelns und der Zusammenarbeit eines technikaffinen Mitarbeiters mit externen Partnern. Mit dem Öko-Umzugslift mache er nicht nur umweltbewussten Kunden eine Freude, sondern auch den Anwohnern, sagt Peyer: «Im urbanen Raum stört der Lärm und Gestank eines mit Diesel betriebenen Umzugslifts, der den ganzen Tag läuft.» Der neue Lift hingegen sei leise und rieche nicht. Das gilt auch für die modernen Fahrzeuge: Früher habe er am Dieselgeruch jeweils erkannt, welcher Lastwagen gerade in den Innenhof fahre, erzählt Peyer schmunzelnd. Das sei heute nicht mehr möglich.

«Wer das Klima schonen will, braucht Ideen, eine grosse Portion Goodwill sowie offene Mitarbeitende», sagt Peyer, der auch privat ein Elektroauto fährt, das maximal 130 Kilometer weit kommt. Im Team seien jeweils nicht alle begeistert von den ökologischen Ideen des Chefs, sagt er und lacht – aber damit könne er gut leben: «Spätestens wenn die Zweifler mit dem Elektrowagen an der Ampel stehen und beim Anfahren allen davondüsen, oder im Winter ins einzige vorgeheizte Fahrzeug steigen dürfen, finden auch sie Gefallen an ihnen.»

Umweltbewusst drucken


Die AST & FISCHER AG bietet Firmen, die auf ihren ökologischen Fussabdruck achten, die Möglichkeit, sämtliche Drucksachen über «myclimate» zu kompensieren und somit klimaneutral zu drucken. Der Webshop druckeinfach.ch druckt sämtliche Aufträge klimaneutral. 90 Prozent des Papiers, das die AST & FISCHER AG verwendet, ist FSC-zertifiziert. Auf Wunsch werden zusätzlich die strengen FSC-Richtlinien eingehalten, damit der Kunde das FSC-Label verwenden darf. Die Druckerei achtet auch auf möglichst ökologische Druckfarben und Bindemittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe statt Mineralöl. Die Farbe kann dadurch beim Recycling des Papiers mit weniger Energieaufwand herausgelöst werden und ist leichter biologisch abbaubar. Die Druckerei ist ausserdem eine der wenigen Firmen in der Schweiz, die konsequent ohne Alkoholzusätze (VOC-frei) druckt.

Dank dem Druckereistandort in der Schweiz garantiert die AST & FISCHER AG neben der Qualität kurze Transportwege. Das Unternehmen ist PSO-zertifiziert und produziert im ressourcenschonenden Offsetdruck. Auch der Firmensitz wird regelmässig renoviert, um die Energiekosten möglichst gering zu halten, und das Papier wird bei der Entsorgung feinsäuberlich getrennt, damit nicht-bedrucktes Papier direkt wieder in die Papierproduktion einfliessen kann. «Wir schauen überall hin», sagt Herbert Mahler, der bei AST&FISCHER für die Nachhaltigkeit zuständig ist. Ein gutes Umweltmanagement werde heute besonders von grösseren Kunden verlangt. Die ISO-Zertifizierung in diesem Bereich werde momentan abgeklärt.

Mehr dazu: Nachhaltigkeit bei AST & FISCHER AG

Bildquelle: AST&FISCHER AG

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