1. Geben Sie Innovation erste Priorität:
Wer sich jetzt nicht erneuert, wird in Zukunft nicht genügend schnell agieren und reagieren können. Lassen Sie einschneidende Veränderungen zu und fördern Sie intern das Bewusstsein, wie wichtig Innovation ist.

2. Sorgen Sie für genügend Zeit und Raum:
Ideen entstehen nicht, wenn das tägliche Business den Arbeitsalltag dominiert. Wer innovativ sein will, braucht Kapazitäten und Freiraum, um Neues zu denken und anzupacken.

3. Informieren Sie sich:
Was könnte das Geschäft in Zukunft bedrohen? Innovative Unter-nehmen wissen, was da draussen geschieht – innerhalb und ausser-halb der Branche –, und reagieren schnell auf Veränderungen.

4. Werden Sie schneller:
Innovative Produkte reichen künftig nicht mehr, um erfolgreich zu sein. Innovation braucht auch innovative Teamstrukturen und Pro-zesse der Zusammenarbeit, die ein höheres Tempo erlauben.

5. Nehmen Sie die Kunden als Massstab,
nicht die Konkurrenz. Nur wer die sich immer schneller verändernden Bedürfnisse der Menschen kennt, kann ihnen das bieten, was sie wirklich brauchen.

6. Beleuchten Sie das Alte neu:
Es ist nicht nötig, gleich alles neu zu erfinden. Häufig reicht auch ein neuer Blick auf das bisherige Kerngeschäft – und dessen verändernde Umwelt. Innovativ sind auch Neuerungen, die nur für das Unternehmen selbst oder den hiesigen Markt neu sind.

7. Setzen Sie kommerzielle Ziele:
Innovationen müssen einen finanziellen Impact haben – Sie müssen mehr Geld einbringen oder Kosten reduzieren.

8. Seien Sie mutig:
Innovative Unternehmen sprechen nicht von Scheitern, sondern von «Schnell lernen». Wer auch Unmögliches ausprobiert, kann danebenliegen – und mit jedem Rückschlag besser werden.

Innovation an erster Stelle

Die AST & FISCHER AG befindet sich mitten im Innovations- und Transformationsprozess:
Sie ist gerade daran, sich neu zu erfinden. Denn die Digitalisierung macht Print zum Nischenprodukt. Die Firma kennt jedoch ihre Kompetenzen und die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden – und wandelt sich vom grafischen Unternehmen zum Medienhaus, das medienübergreifend Inhalte digital und gedruckt individualisiert, publiziert und steuert. «Im Vordergrund stehen dabei stets die Bedürfnisse der Kunden», sagt CEO Daniel Troxler. Um schneller agieren zu können und innovativem Denken Raum zu geben, wurden neben der Repositionierung der Marke die Büros zu einem Open Space umgebaut, die Technik harmonisiert sowie die Mitarbeitenden langfristig in die Veränderungsprozesse einbezogen. Interessiert? Kommen Sie vorbei. Wir geben Ihnen gerne Einblick und freuen uns auf spannende Diskussionen.

PATRICK DAEPP
Inhaber Gartenpflanzen Daepp Münsingen

DIE NATUR ALS VORBILD

Wir nehmen die Natur als Vorbild: Sie ist immer im Wandel. In der Natur überleben Organismen, die perfekt auf ihre Umgebung angepasst sind. Auch wir analysieren stets unser Umfeld und passen uns daran an. Die stärksten Innovationstreiber sind momentan der Klimawandel, die Digitalisierung und die sich verändernden Ansprüche der Konsumenten. Innovation und Tradition gehören für uns zusammen. Wir gestalten beide aktiv als Team. Innovation ist für uns nicht nur eine Aufgabe der Geschäftsleitung, sondern geht uns alle etwas an. Neue Ideen prüfen, verbessern und perfektionieren wir und setzen sie dann auf unsere Weise um – wir nennen das «daeppisieren». Wir wollen schneller und innovativer sein als unsere Mitbewerber. Macht ein anderer etwas Neues, so machen wir oft genau das Gegenteil davon oder suchen eine «daeppisierte» Antwort darauf.

STEVEN HENZEN
Head of Innovation and Technology bei der T-Systems Schweiz

WIR FÖRDERN VERRÜCKTE IDEEN

Wir gehen Innovation nicht an – wir lassen sie zu! Innovation bedeutet für uns in erster Linie, mit Überzeugung Veränderungen zuzulassen und Platz für Neues zu schaffen. Wir schaffen einen Rahmen, der Mitarbeitende dazu bringt, sich einzubringen mit Ideen, die das Leben unserer Kunden einfacher machen oder unsere Arbeit mit dem Kunden effizienter gestalten würden. Wir fördern bewusst «verrückte» Ideen und eine unternehmerische Denkweise. Und wir bieten genügend Freiraum dafür, die richtige Umgebung, die nötigen Werkzeuge sowie agile Arbeitsmethoden. Innovation kommt dann zustande, wenn Impulse aufgenommen werden und das Experimentieren beginnt. Im Unternehmen muss besonders die Führung loslassen und die «Fail Forward»-Kultur, also aus Fehlern zu lernen, zulassen und vorleben. Letztlich gilt: Wer wagt, der gewinnt.